Qual der Wahl - die obligatorische Schulzeit ist zu Ende!

In der Sek I stellen sich für alle SchülerInnen die Fragen:

  • Was mache ich nach der Schule?
  • Erlerne ich einen Beruf?
  • Gehe ich weiter zur Schule?
  • Will ich später an eine Fachhochschule oder Universität?

Die Lehrpersonen nehmen die Planung für die weitere Laufbahn in den Lehrstoff auf, sie beraten und unterstützen die SchülerInnen und helfen ihnen, den für sie geeigneten Weg zu finden.

Das Schweizerische Bildungssystem ist heute so durchlässig, dass man einen einmal eingeschlagenen Weg beruhigt absolvieren kann. Nach dem ersten Abschluss ist es jederzeit möglich, eine ander Richtung einzuschlagen, ohne dass man wieder von ganz vorne beginnen muss.



Grundsätzlich gibt es folgende Wege um in die nächste Phase der Ausbildung einzusteigen:

  • Man geht weiter zur Schule und strebt eine Maturität an -> mehr
  • Man steigt in eine Berufslehre ein (und hat die Möglichkeit der Berufsmaturität) -> mehr
  • Man weiss es noch nicht definitiv und absolviert ein freiwilliges Übergangsangebot -> mehr

 

 

Wenn die Maturität das Richtige ist!

Will man eine sehr gute Allgemeinbildung oder strebt gar eine akademische Laufbahn an, so ist der Weg an eine Maturitätschule das Richtige.

Die Bildungsziele einer Maturitätschule werden wie folgt umschrieben:

  • Ziel einer Maturitätsschule ist es, SchülerInnen im Hinblick auf ein lebenslanges Lernen grundlegende Kenntnisse zu vermitteln sowie ihre geistige Offenheit und die Fähigkeit zum selbständigen Urteilen zu fördern. Diese Schulen streben eine breit gefächerte, ausgewogene und kohärente Bildung an, nicht aber eine fachspezifische oder berufliche Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler gelangen zu jener persönlichen Reife, die Voraussetzung für ein Hochschulstudium ist und die sie auf anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft vorbereitet. Die Schulen fördern gleichzeitig die Intelligenz, die Willenskraft, die Sensibilität in ethischen und musischen Belangen sowie die physischen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler.
  • Maturandinnen und Maturanden sollen fähig sein, sich den Zugang zu neuem Wissen zu erschliessen, ihre Neugier, ihre Vorstellungskraft und ihre Kommunikationsfähigkeit zu entfalten sowie allein und in Gruppen zu arbeiten. Sie sind nicht nur gewohnt, logisch zu denken und zu abstrahieren, sondern haben auch Übung im intuitiven, analogen und vernetzten Denken. Sie haben somit Einsicht in die Methodik wissenschaftlicher Arbeit.
  • Maturandinnen und Maturanden finden sich in ihrer natürlichen, technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwelt zurecht, und dies in bezug auf die Gegenwart und die Vergangenheit, auf schweizerischer und internationaler Ebene. Sie sind bereit, Verantwortung gegenüber sich selbst, den Mitmenschen, der Gesellschaft und der Natur wahrzunehmen.

SchülerInnen, welche diesen Weg wählen, sollten unbedingt die angebotene MAR-Vorbereitung unserer Schule absolvieren -> mehr



Zurück

 

Wenn die Berufslehre das Richtige ist!

Eine Berufslehre bedingt immer, eine Lehrstelle zu finden. Lehrestellen bekommt man nicht einfach, man muss sich darum bemühen.

Es gibt einen Berufswahl Zeitplan, der helfen kann, jeweils zum geeigneten Zeitpunkt die nötigen Schritte einzuleiten.

Berufswahl Zeitplan:

6. Schuljahr
  • Arbeitsplatz und Tätigkeiten der Eltern kennen lernen
7. Schuljahr
  • Sich selbst kennen lernen (Neigungen, Fähigkeiten, Eignung)
  • Berufswahlerfahrung der Eltern kennen lernen
  • Berufe von Bekannten Kennenlernen
8. Schuljahr
  • Besuch im BIZ (Berfufsberatungszentrum); Angebote & Benützung
  • Erster Kontakt mit dem zuständigen Berufsberater
  • Berufswahl-Informationsabend
  • Berufsausstellung besuchen
  • Berufs-Informationsveranstaltungen der Werkklassenlehrkräfte besuchen
  • Sich selbständig im BIZ informieren
  • Schnupperlehren
9. Schuljahr
  • Mit Hilfe des Lehrstellennachweises mögliche Ausbildungsplätze suchen
  • Weitere Informationsquellen benützen (Zeitungen, Bekannte)
  • Schnupperlehren
  • Bewerbungen schreiben
  • Lehrlingsauswahl (in Betrieben der Aktion "Faire Lehrlingsauswahl") erst nach dem 1. November

 

Schlüsselqualifikationen für eine Berufsausbildung

In den Bereichen Sachkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz werden heute von den Jugendlichen in der Berufsausbildung  vorallem folgende Fähikeiten verlangt:

  • Pünktlichkeit
  • Genauigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Ausdauer
  • Einsatzwille
  • kollegiales Verhalten
  • Selbständigkeit
  • Interesse an der Sache


Bereits während oder direkt nach der Berufslehre besteht die Möglichkeit, sich auf die Berufsmaturität vorzubereiten. Mit der Berufsmaturität besteht die Möglichkeit, anschliessend an einer Fachhochschule oder an einer Unversität ein Studium zu absolvieren.

Zurück

 

Wenn ein freiwilliges Übergangsangebot das Richtige ist!

Es gibt auch die Situation, dass man sich nicht sicher ist, welchen Beruf man erlernen will oder man findet keine entsprechende Lehrstelle. In dieser Situation kann es sinnvoll sein, nochmals ein Übergangsangebot anzuhängen. Dieses Übergangsangebot soll vor allem:

  • helfen, die  Allgemeinbildung vertiefen und die Persönlichkeit weiter entwickeln
  • helfen, sich auf den Eintritt ins Berufsleben und in anschliessende Schulen vorzubereiten
  • helfen, ein Zwischenjahr bis zum Antritt der vorgesehenen Ausbildung sinnvoll zu verbringen


Zurück

letztes Update: 20.04.2018 15:03:52     Realisiert von Dynabyte